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  Künstlerportrait Hans-Martin Majewski (2)  
   


Am Theater und im Hörfunk traf Majewski die großen Regisseure und Schauspieler. Die ersten Nachkriegsjahre waren auch für Künstler eine harte Zeit. Trotzdem herrschte eine große Aufbruchstimmung. Für Majewski boten sich interessante Interpretationsmöglichkeiten. Es wurde experimentiert. Man hatte für die Produktionen mehr Zeit als heute. So entstand im Laufe der Zeit die Musik zu ca. 100 Hörspielen.

Mehr und mehr arbeitete Majewski auch für das Theater, in Hamburg für die „Kammerspiele“, für das „Große Schauspielhaus“ und für das „Thalia-Theater“. Er schrieb Bühnenmusik für das „Schiller-Theater“ und zwischendurch auch für die „Komödie am Kurfürstendamm“ in Berlin. In den sechziger Jahren komponierte Majewski zeitweise für das „Schauspielhaus“ in Zürich, u.a. für Boy Gobert „Love For Love“ und „Leonce und Lena“ und für das „Schiller-Theater“ in Berlin die Bühnenmusik zu dem Welterfolg „Die Verfolgung und Ermordung des Jean Paul Marat, dargestellt von einer Schauspielgruppe des Hospizes zu Charenton“ von Peter Weiss (Uraufführung 1964/65 mit Ernst Schröder und Peter Mosbacher).

Weitere Höhepunkte im Komponieren für das Theater waren die Bühnenmusiken zu Gombrowicz’ „Operette“ (Berlin/Bochum, 1968), Peter Ustinovs „Der unbekannte Soldat und seine Frau“ (Thalia, Hamburg) und „L’e Pourpre“ von Boulgalkow (Sarah Bernhardt-Theatre de la Ville, Paris 1972/73). Für die Kabarett-Revue mit Wolfgang Gruner und Wolfgang Neuss „Zwei Berliner in Paris“ komponierte Majewski die Musik für die „Komödie am Kurfürstendamm“ (1959). Insgesamt schrieb er ca. achtzig Bühnenmusiken.


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