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  Künstlerportrait Hans-Martin Majewski (5)  
   


Pressestimmen:

"Mit bezwingender Konsequenz hat Hans-Martin Majewski in seiner langjährigen Tätigkeit die Möglichkeiten und Grenzen filmmusikalischer Gestaltung abgetastet und versucht, die zu vertonenden Filmszenen mit seiner Musik zu intensivieren. Da dieses kaum mit den musikalischen Mitteln des 19. Jh. erlangt werden konnte, orientierte sich Majewski stets an einer modernen Klangsprache und übte auf diese Weise eine oftmals bahnbrechende Wirkung aus. Was Majewskis Musik so wertvoll macht, ist über das Beherrschen der vom Stoff und von der Inszenierung her geforderten musikalischen Stilart hinaus, der formal klar festgelegte Eigenwert seiner Musik und sein Verzicht auf ein Zurückgreifen und Wiederholen eigens erprobter, erfolgreicher musikalischer Lösungen." (Thomas Karban in filmdienst 3/1991)

„Mehr als ein Stimmungsmaler“ ... Der gebürtige Hinterpommer lieferte erstklassiges Handwerk ab, getreu seiner Devise „den Kern einer dramatischen Handlung zu erfassen und mit eigenständigen Mitteln auf den Kopf treffen“... „Hätte man in den 50er Jahren schon den Vermarktungswert des Soundtracks erkannt, Majewski wäre mit seiner Filmliste zum Haushaltswort geworden“ (Die Welt 3.1.97)

„...Er war einer der produktivsten deutschen Komponisten und ist doch kaum zu Konzertsaal-Ehren gekommen ... Majewski hat das deutsche Kino der fünfziger Jahre von der handelsüblichen symphonischen Sülze befreit, hat mit prägnantem Taktgefühl Elektronik, Zwölftonreihen und Jazzklänge eingeführt und ist bis zuletzt aktiv geblieben...“ (Der Spiegel 2/97)

„...Ohne Getöse... Er hat keine Ohrwürmer am laufenden Band produziert und hielt auch nichts davon, das Kinopublikum mit symphonischem Getöse zu erschlagen ... Trotzdem ist es Hans-Martin Majewski mit seinen zurückhaltenden, ans Unterbewusstsein appellierenden Partituren gelungen, der anerkannteste deutsche Filmkomponist der Nachkriegszeit zu werden.... Produzenten und Regisseure standen bei ihm Schlange, sogar Elia Kazan wollte ihn für „Die Faust im Nacken“ engagieren (Veto der US-Musikergewerkschaft) ... Es spricht für Majewskis Vielseitigkeit, dass er nicht nur mit einem so unbequemen Regisseur wie Bernhard Wicki (Die Brücke, 1959) regelmäßig arbeiten konnte, sondern auch mit dem gefälligen Kurt Hoffmann (Rheinsberg, 1967) ...“ (Tagesspiegel Berlin 3.1.97).

Hans-Martin Majewski ist am 1. Januar 1997 verstorben.


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